Gerichtliche Aufteilung einer gemeinsamen Sache

In bestimmten Fällen ist der gerichtliche Weg die einzige Möglichkeit, einen Konflikt zwischen Erben zu lösen.

Sobald die Erben oder Legatare eine Erbschaft akzeptiert haben und wenn die Eigentumstitel einer (städtischen oder ländlichen) Immobilie (oder mehrerer Immobilien) – aus welchen Gründen auch immer – mehreren Miteigentümern gemeinsam sind, ist eine Übereinkunft nicht immer möglich. Das gilt insbesondere dann, wenn die Interessen der einzelnen Miteigentümer nicht übereinstimmen.

Wenn einer der Erben eine Wohnung bewohnt, aber nur ein unteilbarer Teil derselben sein Eigentum ist, zahlt dieser Erbe keine Miete. Für die anderen Miteigentümer ist ein solches Eigentum, das ihnen weder Einkünfte noch sonstige Vorteile erbringt, mitunter nur eine Kostenquelle, denn neben der Grundsteuer ist auch der Anteil an die Hausgemeinschaft usw. zu entrichten. Außerdem kann es vorkommen, dass die dort wohnende Person auf die Frage und Aufforderung, die verbleibenden Anteile zu kaufen oder, falls er/sie das nicht kann, an einen Dritten zu verkaufen, verneinend oder überhaupt nicht antwortet.

In derartigen Fällen ist der Verhandlungsweg unbedingt vollkommen auszuschöpfen. Falls die Verhandlungen aber zu keinem Ergebnis führen, bleibt als mögliche Lösung nur das Gericht, nämlich der Versuch, mittels einer Klage auf gerichtliche Aufteilung einer gemeinsamen Sache den Verkauf an einen Dritten zu ermöglichen. Sollte auch der Verkauf an einen Dritten nicht möglich sein, so ist es als letztes Mittel möglich, das Gebäude öffentliche zu versteigern. In unserem Anwaltsbüro können wir aus hinreichender Erfahrung bestätigen, dass ein betroffener Erbe, der eine gemeinsame Wohnung bewohnt, bei einem solchen Sachverhalt viel verlieren kann und somit lieber eine aktive Rolle einnehmen und dem Verkauf an eine Drittpartei zustimmen sollte.

Die Prozessabteilung von Gabarró Advocats –Herències- verteidigt vor Gericht sowohl die Rechte von Miteigentümern, die eine gemeinsame Sache aufteilen möchten, als auch die Rechte eines diesbezüglich Beklagten, der eine aktive Haltung einnehmen sollte, um das für sich beste Ergebnis zu erzielen.

Mehr Dienstleistungen

Testamente

Es geht darum, ein gutes Testament zu erstellen, nicht irgendein Testament.

Erhalt von Dokumenten

Die strikt notwendigen Dokumente zur Abwicklung einer Erbschaft

Todesfall ohne Testament

Wenn kein Testament vorliegt, bestimmt das Gesetz die Erben

Der Pflichtteil

Wie hoch ist der Pflichtteil und wie und wann ist er zu zahlen? Ist Enterbung möglich?

Verwaltung geerbter Güter

Eine angemessene Verwaltung von Erbgütern ist unverzichtbar

Vorsorgliche notarielle Dokumente

Als Ergänzung eines Verfahrens zur Änderung der Rechtsfähigkeit

Gerichtsverfahren zur Änderung der Rechtsfähigkeit (Entmündigungen)

Wenn ein Gerichtsverfahren zur Entmündigung unvermeidlich ist